Arbeit sollte eine Berufung sein und uns erfüllen – überdenkt das Alte und erschafft Platz für neue Ansätze

Die Definition von Arbeit für die Zukunft lautet: „Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe“ (Khalil Gibran). Arbeit ist Leben, aber Leben ist nicht Arbeit, sondern Spiel. Arbeit ist das Spiel, durch welches sich unsere Liebe ausdrückt. Unsere Liebe zu uns(erem) Selbst, zu unseren einzigartigen Talenten, zur Erde und der Menschheit.

In der kollektiven Übersetzung der Menschheit in puncto Arbeit ist es so, dass irgendwann einmal beschlossen wurde, dass es „wertvolle“ Arbeiten gibt und „unprivilegierte“ Arbeiten.

Ein großer Prozentsatz der Bevölkerung möchte zu denen gehören, die „wertvolle“ Arbeiten verrichten. Das hat viele dazu animiert zu studieren, sich weiterzubilden, um eines Tages in der Chefetage zu sitzen.

Es wurde so ein Überangebot an gebildeten Menschen geschaffen und da kein entsprechendes Angebot an „wertvollen Arbeitsplätzen“ vorhanden ist, wurden die organisatorischen Abläufe künstlich kompliziert und aufgebauscht. Es existiert ein System an Regeln und Maßnahmepaketen, welche vollkommen überflüssig sind. Bei Firmen, Handelsorganisationen und Managementetagen sind die Arbeitsstrukturierung derart aufgeblasen, nur um den Zweck der Schaffung von Arbeitsplätzen, die das Prädikat „wertvoll“ tragen, zu kreieren.

Dieses System ist krank und unrealistisch! Es wir in der Zukunft einfach „abgespeckt“, da es überflüssig ist und der Menschheit undienlich ist.

Alles, was zusätzlich, unnötig eingebracht wurde, um den Ablauf zu komplizieren, wird wieder aufgegeben werden.

Dadurch entfallen viele Arbeitplätze!

Diesen ganzen Aufwand, verdanken wir dem kollektiven Glauben, dass es „wertvolle“ Arbeit und „unprivilegierte“ Arbeit gibt.

Diese Dualität stammt aus den Überzeugungen.

Dieser Anspruch kommt aus dem Ego und aus dem Verstand.

Jeder von uns ist sehr viel mehr, als eine Berufsbezeichnung jemals offenbaren könnte. Wir verfügen über Lebenserfahrung und die Fähigkeit zu prüfen und zu wählen.

Wenn jemand also diesen Gefühl, etwas besonderes zu tun, nicht wirklich im Herzen spüren kann, ist er schon auf dem Holzweg. Wenn dich deine Arbeit zu tiefst befriedigt und begeistert, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Liebst du deine Arbeit?

Bist du begeistert und voller Freude, wenn du an deinem Arbeitsplatz kommst?

In der Zukunft werden Firmen und Handelsorganisationen, nur so viele Menschen beschäftigen, wie es für die geradlinige Organisation des Unternehmens sinnvoll ist. Der Mensch wird frei bestimmen, wie lang seine Arbeitszeit ist. Einige Firmen setzen dies derzeit schon um! Es werden sehr viele Menschen, stundenmäßig kürzer arbeiten.

Es wird Veränderungen in der Zusammenarbeit und in der Menschenführung geben: Lob und Anerkennung werden besonders bedeutsam sein.

Im Moment arbeiten sehr viele Konzerne und Unternehmen mit Leistungsdruck und Abwertung. Kollegen werden ermutigt, sich gegenseitig auszustechen und zu übertrumpfen. Es entsteht Arbeitsunlust, Fehler und eine kalte Atmosphäre. Die Qualität der Produkte wird mit viel Aufwand schriftlich dokumentiert und jeder Fertigungsschritt ist auf Papier festgehalten. Es gibt Maßnahmekataloge für alle Eventualitäten und die Menschen nähren damit die Angst vor Fehlern und Unsicherheit, sowie Misstrauen in das eigene Können.

Es soll eine lückenlose Sicherheit und das beliebige Austauschen von Menschen ermöglicht werden, aber was letztendlich erreicht wird, ist eine komplette Handlungsunfähigkeit.

Ein spontane Entdeckung und das sofortige beheben von Fehlern, wird so unmöglich gemacht.

Diese Strukturen entziehen jede Grundlage für eine generelle Erneuerung der Arbeitsabläufe an sich. Dies

ist der Flasche Weg – am Ende dieses aufgeblasenen Getues – steht der Konkurs.

Bahnbrechende Erfindungen der Zukunft, gedeihen in anderer Atmosphäre.

Es liegt in unserer Hand zu erkennen und zu verändern!

Die Zahl der Menschen, die vor Arbeitsplätzen und ihren Anforderungen Angst haben, ist sehr hoch.

Ihre Angst triebt sie in Arbeitslosigkeit und soziale Unsicherheit.

Energetisch sehr viel wertvoller sind Lob, Anerkennung und gemeinsamens Leben.

In solcher Atmosphäre gedeihen die Erfolgsfirmen der Zukunft, weil es die Menschen animiert, gemeinsam ihr Bestes zu gebeben und dabei Spaß zu haben. Abwertungen und Druck bringen die Menschen aus ihren inneren Gleichgewicht. Angst und Unsicherheit finden einen fruchtbaren Nährboden, die Fehlerquote steigt, die Leistung nimmt ab und als nächstes kommt die Flucht in die Krankheit.

Wir haben dies bereits erkannt, doch die Veränderungen lassen auf sich warten. Nehmen wir doch die Verantwortung selbst in die Hand und erschaffen alles neu.

Der Begriff Arbeit – sollte überdacht werden, den er ist nicht Zeitgemäß

 

Vom Beruf zur Berufung und weiters zur Bestimmung. Jeder Mensch hat einen Platz, den er gemäß seiner Ur-Motivation und seiner ausgebildeten Fähigkeiten einnimmt. Dabei generiert er den höchstmöglichen Gewinn für sich persönlich sowie für seinen Auftrag-/Arbeitgeber. Sein Aufwand ist wesentlich geringer als der Nutzen den er stiftet. Für sich, das Unternehmen, das Team und die gesamte Gemeinschaft, die ihn umgibt. Er steht in der Eigenverantwortung, das heißt er organisiert sein Leben im Sinne eines Erwachsenen. Seine Einnahmen dienen ihm und seiner Umgebung zur Freude.

 

Wesensgerechtigkeit heißt, der Mensch weiß …

  1. … was er wirklich wirklich will.
  2. … seine Ur – Motivation.
  3. … seine Anlagen und Talente und bildet sie zu Fähigkeiten aus.
  4. … umzusetzen, was er wirklich wirklich will.
  5. … was ihm wirklich wirklich gut tut.
  6. … sich auf Augenhöhe mit dem Leben auseinander zu setzen.
  7. … wann er über seinen Schatten springen möchte.
  8. … was er wirklich wirklich braucht.
  9. … seine Einnahmen dienen ihm und seiner Umgebung zur Freude.

 

Arbeit: eine unnütze Erfindung

Arbeit gibt es gar nicht. Wir haben sie uns ausgedacht. Es heißt, viele indigene Völker hätten überhaupt kein Wort für Arbeit. Wozu auch: Das Konzept macht für sie schlicht keinen Sinn. Kochen, Handwerk, Ernte – das ist doch Leben! Und wenn wir nicht mit der gleichen Liebe das Feld bestellen, wie wir abends am Feuer singen – was für ein trauriges Leben führen wir dann?
Arbeit ist der Ausdruck unserer Liebe zu uns selbst und unser Geschenk an die Welt. Produktivität, Schöpferkraft und Kreativität sind spirituelle Qualitäten, die wir in der Natur überall erblicken können. Nichts ist produktiver und kreativer als die Schöpfung selbst.
Auch wir sind dafür geboren. Tief in unseren Herzen blüht der Wunsch nach Ausdruck, nach Erforschen und Kreation, es ist unser Wesen. Unsere Seele ist hier um sich auszudrücken, Göttlichkeit sichtbar zu machen, zu spielen, zu erfahren, zu entdecken und kreieren.

Für jeden ist es ein anderes Spiel, dass er nicht Arbeit nennt, sondern Selbstverwirklichung. Denn wir alle kommen mit einzigartigen Talenten, Fähigkeiten, Interessen und Qualitäten auf diese Welt. Wir kommen nicht hierher, um zu konsumieren, sondern um zu schenken. Um die Welt zu bereichern mit unserer Anwesenheit, um unseren schöpferischen Beitrag zu leisten, unsere Note hinzuzufügen zur ewigen Symphonie des Kosmos. Wir sind hier für Spiel, Ausdruck und Freude und tief in unseren Herzen wissen wir das – diese Sehnsucht ist keine Utopie, sie ist der Weckruf aus der Illusion.

 

Folge der Freude

Unsere Gesellschaft sieht anders aus: Arbeit ist notwendiger Zwang, nicht selten eine Qual, eine menschenverachtende, die Seele verstümmelnde Tortur. Sinnentleert und dem Herz entfremdet. Doch die Zahl der Menschen, die sich in diesen Wahnsinn nicht mehr einfügen kann und will, steigt ständig. Wir alle sollten es eigentlich verweigern, dieses Spiel zu spielen. Für wen auch?

Das Zitat von Khalil Gibran, dass ich in der Einleitung verwendet habe, geht eigentlich noch weiter und enthält eine erstaunliche Forderung:

„Es ist euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage euch, wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist. […] Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten.“ (Khalil Gibran: Von der Arbeit)

In einer Gesellschaft, in der es heißt: ‚Sei doch froh, dass du Arbeit hast!‘ ein ziemlich ungewohnter Ratschlag. Auch ich glaube: Wir sollten unseren Träumen folgen, unserer Sehnsucht und der Freude. Ja, wir sollten den Freiraum dazu einfordern. Aber wir sollten auch den Mut haben, den Weg der Freude konsequent zu gehen, diese Liebe niemals zu verraten. Ich weiß: die Zwänge, die Miete, das Essen. Dennoch: Was ist denn die Alternative? Und ich glaube auch, dass das Universum langfristig für alle sorgen wird, die wirklich ihrem Herzen folgen.

Quellen: David Rotter – Autor der www.sein.de

Der Aufstieg der Erde in die fünfte Dimension – Ute Kretzschmar

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