Herzlich willkommen!

💓

Geht leise – 
es ist müd’ von der Reise,
es kommt von weit her.

Vom Himmel übers Meer, ⛅
vom Meer den dunklen Weg ins Land
bis es diese Wiege fand.

Geht leise!

(Paula Dehmel)

Unsere kleine Tochter wurde gestern geboren und wir möchten uns gerne für alle lieben Gedanken, Worten und Wünsche von Euch bedanken. ❤

Im Zauberband der Gefühle, ist deutlich zu spüren, wie fein die Liebe unser aller Seelen verbindet. Mögen die Ahnen aus allen Zeiten uns ihren Segen schenken und alles Gute sichtbar machen, für uns und all die Kinder die in der Zukunft auf Erden leben.

Viel zu oft vergessen oder verdrängen die Erwachsenen ihre eigene Kindheit.

Erinnern wir uns an unser Menschsein, an unsere Prägungen. Wie behutsam dürfen also auch wir sein, um Schritte in dieser Welt zu hinterlassen, welche zum gesunden Wachstum anregen und die Seelen der Kinder beflügeln und auch unsere immer wieder wachsen lassen… – Jeder von uns ist ein Wunder und Einzigartig!

Wir wünschen uns das sich alle glücksverheisenden Zeichen für unser Kind erfüllen mögen….. und wir sie dabei gut begleiten. ❤

Wer uns einen kleinen Wunsch mit erfüllen möchte, wir freuen uns….. (Fahrradanhänger)

paypal.me/menschseinleben

La Loba – Die Wolfsfrau

Kunst | „La Loba – Knochenflüsterer“ – Marissa Quinn

Es gibt eine alte Frau, die an einem verborgenen Ort lebt, den jeder kennt, den aber nur wenige je gesehen haben. Wie in den Märchen Osteuropas scheint sie darauf zu warten, dass verlorene oder umherirrende Menschen und Suchende zu ihr kommen.

Man sagt, sie lebe inmitten der verrotteten Granithänge im Gebiet der Tarahumara-Indianer. Man sagt, sie sei außerhalb von Phoenix in der Nähe eines Brunnens begraben. Sie soll in einem ausgebrannten Auto mit herausgeschossenem Rückfenster gesehen worden sein, als sie in Richtung Süden nach Monte Alban fuhr. Sie soll am Highway in der Nähe von El Paso stehen oder mit Lastwagenfahrern nach Morelia, Mexiko, fahren, oder sie soll mit seltsam geformten Ästen aus Brennholz auf dem Rücken auf dem Weg zum Markt oberhalb von Oaxaca gesichtet worden sein. Sie wird bei vielen Namen genannt: La Huesera, Knochenfrau; La Trapera, Die Sammlerin; und La Loba, Wolfsfrau.

Die Abergläubischen nennen sie Seelenfängerin und behaupten, sie flechte einen Traumfänger, um diejenigen zu fangen, die hinübergehen würden, und sie im Licht ihres Feuers einzusperren. Das einzige Werk von La Loba ist das Sammeln von Knochen. Sie ist dafür bekannt, vor allem das zu sammeln und zu bewahren, was für die Welt verloren zu gehen droht. Ihre Höhle ist mit den Knochen aller möglichen Wüstentiere gefüllt: der Hirsche, die Klapperschlange, die Krähe. Aber ihre Spezialität sollen die Wölfe sein.

Sie kriecht und kriecht und siebt durch die Montañas, Berge und Arroyos, trockene Flussbetten, auf der Suche nach Wolfsknochen, und wenn sie ein ganzes Skelett zusammengebaut hat, wenn der letzte Knochen an seinem Platz ist und die schöne weiße Skulptur der Kreatur vor ihr ausgebreitet ist, setzt sie sich ans Feuer und denkt darüber nach, welches Lied sie singen wird.

Und wenn sie sich sicher ist, steht sie über der Krratur, hebt die Arme über sie und singt. Dann fangen die Rippen- und Beinknochen des Wolfes an, sich zu entfalten, und die Kreatur bekommt ein Fell. La Loba singt weiter und die Kreatur beginnt zu leben; ihr Schwanz krümmt sich nach oben, zottelig und stark.

La Loba singt weiter und weiter und die Wolfskreatur beginnt zu atmen.

Und noch immer singt La Loba so tief, dass der Boden der Wüste bebt, und während sie singt, öffnet der Wolf seine Augen, springt auf und rennt die Schlucht hinunter.

Irgendwo in seinem Lauf, sei es durch die Geschwindigkeit seines Laufs, sei es durch das Plätschern in einen Fluss, sei es durch einen Sonnen- oder Mondstrahl, der ihn genau an der Seite trifft, verwandelt sich der Wolf plötzlich in eine lachende Frau, die frei in Richtung Horizont läuft.

Denken Sie also daran, wenn Sie durch die Wüste wandern, und es ist kurz vor Sonnenuntergang, und Sie sind vielleicht ein wenig verloren und sicherlich müde, dass Sie Glück haben, denn La Loba, die Wolfsfrau könnte Ihnen gefallen und Ihnen etwas zeigen – etwas von der Seele.

  • Clarissa Pinkola Estés, Von Frauen, die mit den Wölfen laufen

So beginnen die leidvollen Aspekte die Frauen auf der ganzen Welt erfahren haben, Stück, für Stück, Knochen um Knochen etwas Neues entstehen zulassen. Vielleicht war jede Frau einst auch eine Wölfin.

Mini Ma

Die Spirale

Das Symbol der Tradition der Weisen Frau ist eine Spirale. Eine Spirale ist ein Zyklus, der sich durch die Zeit bewegt. Eine Spirale ist eine Bewegung um und jenseits eines Kreises. immer zu sich selbst zurückkehren, aber niemals genau am selben Ort. Spiralen wiederholen sich nie. Das Symbol der Tradition der Weisen Frau ist die Spirale. Die Spirale ist der sprudelnde Kessel. Die Spirale ist die Kräuselung der Welle. Die Spirale ist der Auftrieb des Windes. Die Spirale ist der Strudel des Wassers. Die Spirale ist die Nabelschnur. Die Spirale ist die große Schlange. Die Spirale ist der Weg der Erde. Die Spirale ist die Drehung der Helix. Die Spirale ist der Spin unserer Galaxie. Die Spirale sind die weichen Eingeweide. Die Spirale ist das Labyrinth. Die Spirale ist der Mobius-Zug der Gebärmutter-Mond-Flut. Die Spirale ist dein individuelles Leben. Die Spirale ist der Durchgang zwischen den Welten: Geburt geht in den Tod über, geht in die Geburt über. Der Weg der Erleuchtung ist der Spiraltanz der Glückseligkeit.

Susun Weed http://www.susunweed.com

Kunst von Meraylah Wald der Verzauberung Tarot http://www.meraylah.co.uk

Alles Gewordene ist vergänglich

Alles Gewordene ist vergänglich, vergänglich, in sich zerbrechlich wie ungebrannter Ton. Es gleicht etwas Geliehenem, einer Stadt die auf Sand gebaut ist und nur eine kurze Zeit existiert.

Unaufhaltsam löst es sich auf wie – Putz, der vom Regen weggewischt wird, wie das Sandufer eines Flusses – er ist ganz und gar bedingt und dem Verfall unterworfen.

Wie Kerzenlicht flackert es plötzlich auf, um im nächsten Augenblick zu verlöschen. Es ist unbeständig wie der Wind oder wie Schaum, flüchtig und leer.

Der Weise kennt die Begrenzungen des Ichs, sein Zustandekommen und sein Vergehen – der Weise weiß, dass es aus dem Nichts kam und ins Nichts zurückkehrt, dass es unwirklich ist wie ein Zaubertrick.

Der Weise schaut die wahre Wirklichkeit und erkennt die Leere und Ohnmacht alles Gewordenen.

Nach dem Lalitavistara

Wir lieben!

Das Gegenteil von Angst ist Freiheit und Die LÖSUNG ist so einfach…

Kommt ins Handeln – in die Selbstverantwortung!
Hinterfragt ALLES! Glaubt NICHTS!
Sprecht mit Euren Mitmenschen! Fragt sie wie es ihnen geht. Jeder sollte mindestens 3 Menschen seines Umfeldes befragen, ob sie gesund sind und diese dann wieder 3 usw. ….so erlangen wir Gewissheit!
Entzieht den Medien die Macht über Euch und Eure Gedanken! Lest Bücher, sprecht mit echten Menschen, nutzt auch alternative Medien.
Denkt wieder selbst!
Bewahrt Euch Eure Menschlichkeit!
Das Wichtigste: Gestaltet, träumt, mal, visioniert ein großes Bild für eine natürliche Zukunft für Euch selbst, die Familie, die Gemeinde, das Land, den Staat, den Planeten, das Universum…Wenn die alte Welt untergeht und eine neue Welt entsteht, wie soll sie aussehen? Wie soll sie sich anfühlen? Wie schaut es dann aus in den Familien, in der Natur, in der Gesellschaft, im Berufsleben, im Unternehmertum, im Geldsystem, in der Politik, in der Kultur, in der Kunst u.u.u….Macht daraus ein wundervolles Spiel – spielt es mit Euren Lieben, mit Freunden, mit Kollegen…
Lasst uns ein gigantisches Brainstorming dafür machen….

Tragt mit Euren Gedanken und Ideen bei.

Habt Ihr Ideen, wie wir das konkreter fassen und verbreiten können, teilt es uns mit, sendet es in die Welt, ins Universum!

Die Botschaft:

WIR LEBEN! WIR SIND MENSCH! WIR HABEN HERZ UND VERSTAND!

WIR LIEBEN! ❤ Menschsein.blog

Der spirituelle Krieger

  • Spirituelle Krieger erkennen, dass sie, und nur sie, ihre eigene Realität erschaffen. Mit anderen Worten, sie heißen furchtlos jede Person, jede Situation und alle Umstände willkommen, die sie als ihre eigene Manifestation angezogen haben. Und sie sind bereit, sich damit zu befassen.
  • Ein spiritueller Krieger erkennt, dass „Furchtlosigkeit“ nicht bedeutet ohne Furcht zu sein; vielmehr geht es immer wieder darum, sich ihr zu stellen und die Furcht in dem Moment zu überwinden, in dem sie entsteht.
  • Ein spiritueller Krieger beschuldigt niemanden oder projiziert nie etwas auf jemand anderen. Nicht einmal in Bezug auf die verrückte Situation, die wir gegenwärtig in der Welt erleben. Er akzeptiert den äußeren Spiegel, den das Gruppen-Karma geschaffen hat und arbeitet unermüdlich daran, es zu entwirren.
  • Ein spiritueller Krieger beschwert sich nicht oder versucht ständig, den „Schmerz“ zu beheben. Er erkennt, dass der Schmerz der Ort ist, wo das Licht eintritt, und dass das Transzendentieren des Physischen der Weg ist zur Unsterblichkeit. Daher sagen sie zum Schmerz … „bringe es mir!“
  • Ein spiritueller Krieger hat keine Angst, etwas Geschaffenes oder eine Manifestation loszulassen, sobald diese ihren Zweck erfüllt haben. Das könnte bedeuten, sich von einer Energie raubenden Beziehung, von einem Energie zehrenden Job oder Standort zu trennen und weiterzugehen. Selbst wenn der Weg nach vorn unsicher ist, taucht er vollständig in das Neue ein.
  • Ein spiritueller Krieger kennt den Unterschied zwischen Hingeben und Aufgeben. Hingabe ist die Ausrichtung auf die Wahrheit, von der man erkennt, dass sie sich entfaltet, während Aufgeben bedeutet, ein Wischiwaschi zu akzeptieren, und allzu leicht zu akzeptieren, dass „es schon gehen wird“.
  • Ein spiritueller Krieger kennt den Unterschied zwischen Urteilen und Unterscheidung. Es ist äußerst wichtig, die Realität beim Namen zu nennen, um auf dem Lebensweg um die Hindernisse herum zu navigieren. Aber über jemand anderen oder einen bestimmten Umstand zu urteilen bedeutet auch zu „verurteilen“, und man baut damit feste Beziehungen auf.
  • Ein spiritueller Krieger ist vorsichtig mit dem Wort „nie“, um nicht durch sein Urteil eine bestimmte Situation zu einem Schicksal werden zu lassen. Er ist sich bewusst, dass ein „immer“ sich auch ändern kann.
  • Ein spiritueller Krieger hat keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, auch auf die Gefahr hin, dass er mitgerissen werden könnte.
  • Ein spiritueller Krieger hat keine Angst zu leiden oder zu sterben, wenn es für eine Sache ist, die grösser ist als er selbst.
  • Ein spiritueller Krieger weiß, dass der Tod nur der Übergang ist in ein neues Leben. Und er lebt deshalb furchtlos das Leben, das er gerade jetzt hat.
  • Ein spiritueller Krieger ist zutiefst ehrlich mit sich selbst.
  • Ein spiritueller Krieger hat keine Angst vor der Wahrheit.
  • Ein spiritueller Krieger drückt seine Meinung furchtlos aus, egal was das Ergebnis sein könnte. Ja, Diplomatie und Takt ist ihm auch wichtig, aber das bedeutet nicht, dass man deswegen der eigenen Seele Schaden zufügen muss. Es geht um „das Gespür“, den am besten zugänglichen und geeigneten Weg zu finden, die eigene Wahrheit auszudrücken.
  • Ein spiritueller Krieger ist selbstlos, hat aber keine Angst, sein Selbst zum Ausdruck zu bringen. Das Selbst ist weit davon entfernt eine fade, farblose oder Wischiwaschi-Existenz zu sein. Es ist dynamisch, lebendig, voller Bewegung und hat Ausstrahlung, Farbe und Ausdruck.
  • Ein spiritueller Krieger ist nachsichtig und vergebend zu sich selbst und anderen. Er anerkennt, dass alle Lebensumstände da sind, um zu lernen: dass sie nicht so etwas wie böse Absicht sind. Alles wird geschaffen gemäß dem Realitäts-Modell, das im Inneren aufgebaut wurde. Vergebung hilft die Verzerrungen zu entwirren, an denen die Menschen festhalten.
  • Ein spiritueller Krieger versteht den Unterschied zwischen Unverbindlichkeit und Engagement für eine Sache. Ja, ist es wichtig das Kämpfen und die Verhaftung loszulassen. Aber dennoch braucht es Engagement, Geduld und Ausdauer, um Licht zu bringen in die Dunkelheit.
  • Ein spiritueller Krieger weiß, wann er etwas niederlegen soll und wann etwas aufnehmen.
  • Ein spiritueller Krieger lebt von Tag zu Tag, von Augenblick zu Augenblick von seiner Intuition. Er stimmt sich fortwährend ab auf sein Innerstes und fragt sich: „Was möchtest du, was ich als nächstes tue?“ Und „Möchtest du, dass ich diestun soll?“
  • Ein spiritueller Krieger nimmt ständig die Objektivität der Synchronizität wahr, und erlaubt ihr aufzuzeigen, was wirklich in dem Moment vor sich geht, und erlaubt dem Filter des Ego nicht, sich dazwischen zu stellen.
  • Ein spiritueller Krieger erlaubt den anderen, ihre eigenen Fehler zu machen und ihren eigenen Weg zu gehen. Er kann Unterstützung geben, aber er wird niemanden entmächtigen, indem er dessen Sache zur eigenen macht.
  • Ein spiritueller Krieger versteht das wahre Wesen der Liebe: das überwinden, was ihn von anderen empfindungsfähigen Leben trennt, und stattdessen mitfühlend alles umarmen, was alles vereint.
  • Quelle Text: http://transinformation.net/die-wahre-natur-eines-spirituellen-kriegers-bist-du-einer/

Dahinsterben

Wir sterben, weil wir nicht leben, wir werden krank, weil wir unsere Lebenswirklichkeit kränken. Die verhängnisvolle Anpassungsfähigkeit gegenüber unserem Nächsten entpersönlicht uns, löscht uns aus als Individuum, macht aus der Menschheit eine ununterscheidbare Masse. Die Treue und Gehorsamkeit gegenüber dem eigenem Gesetz lassen uns allein zu dem werden, das wir sind. Eine höhere und ernstere Aufgabe gibt es nicht für uns. Das Verzichten auf das eigene, uns zur Offenbarung in der Welt mitgegebene Leben ist die Sünde schlechthin gegen den heiligen Geist des Lebens und kann dem Menschen nicht verziehen werden, weil die Folgen davon für ihn und die Menschheit ungeheuerlich sind. Rut Björkman

So lebe nach Deinem inneren Leuchten ……

Von einem der die Liebe durch das Leben trug.

Das ist her Buckelmann – er ist schon sehr alt der liebe Mann.

Herr Buckelmann sah in seinem langen Leben viel Leid und Kummer. Er erlebte den Krieg und sah wie seine Kinder erwachsen wurden und Enkel bekamen. Er verlor vor ein paar Jahren seine Frau weil sie gestroben ist und seit dem geht er jeden Tag alleine spazieren. Die Liebe von der Elise, seiner Frau trägt er in jedem Moment in seinem Herzen. Seine Erinnerungen sind so stark, dass er nun auch das Alleinsein ertragen kann. Das war eine Zeit lang nicht so! Er war sehr traurig ohne seine Frau und war nicht sehr lebensmutig. Eines Tages nach einigen Monaten tiefer Trauer wurde seine vierte Enkelin geboren und er freute sich über dieses Kind am meisten. In seinem Armen schlief sie gerne ein und auch heute noch sind Opa und Enkel eine Herrlichkeit.

Er dankt dieser besonderen Zeit, die drei anderen Enkel liebt er auch und sie ihn, doch mit der kleinen Enkelin versteht er sich besonders gut. Er weiß, auch er wird einmal gehen und seine Elise sieht der ganzen Familie zu. So gibt er jetzt seine Liebe von Elise auch allen anderen weiter. Er hat schon so schlimme Zeiten überstanden mit seiner Frau. Irgendwann sind sie wieder zusammen das weiß er gewiß und bis dahin wird er seinen Enkeln und seiner kleinen Enkelin noch viele Geschichten aus der Vergangenheit erzählen, den das kann er gut. Besonders die Geschichten von Mut und vom Zusammenhalt erzählt er gern, die mit einem guten Ende.

Die Liebe der Elise – die trägt er schon fast durch sein ganzes Leben….. 💕

(Text in Gedanken an einen lieben alten Mann verfasst. Schnitzerei von mir…. )

Gebet an die Große Mutter

Heilige Göttin
Schöpferin
von Anbeginn
Große Erdenmutter
verzeih mir/
verzeih uns Menschen
die Verletzungen
die wir brachten über dich
über deinen himmlischen Geist
über deinen göttlichen Erdenleib
über deine lebensspendenden Gewässer
über unser Heim
verzeih mir
verzeih uns Menschen
die Wunden
die wir erbringen an deinen Leib
der unserer Wohnstatt ist

Allschaffende Allnährende
Große Mutter
Gottkönigin

begegne mir
begegne uns Menschen
mit deiner Gnade
mit deiner Güte
mit deinem Segen

verschone uns
vor der zerstörenden kraft deiner verborgenen Feuer
erwärme mit der Allmacht deines verborgenen Feuers
unsere Herzen
erhelle unsere Gedanken
mit deinem Geist
helfe uns deinen Leib zu heilen
der uns hervorbrachte,
der uns empfangen wird
helfe uns
dich
durch mich, durch uns
zu entfalten.
Heilige Göttin

Schöpferin
von Anbeginn
Große Erdenmutter
dein Wille geschehe!

Kleine Kostbarkeit

Sitzend am Ufer begleitet mich die Ruhe. In dieser Ruhe meditiere ich sehr gern. Der Raum der Kostbarkeiten eröffnet sich mir, ganz direkt und unmittelbar. Die Sonne wärmt mich. Meine Augen sind geschlossen und meine Lider durchstrahlt goldenes Licht. Eingehüllt im lichten Schein, streichelt mich liebevoll der Wind. Ich höre das Tanzen der Wellen und wie diese die Steine aneinander reiben. Die Bäume und Sträucher bewegen sich und die Vögel zwitschern dazu.

So verweile ich gerne und fühl mich geerdet. Liebe und Frieden durchströmt mich. Die Zeit ist unwichtig. Alles was zählt ist der Moment.

Der Fluss fließt er wandelt sich ständig in meiner Gegenwart.

Ich beginne mich aufzulösen, zu fließen und zu strömen, wie der sanfte Duft des Wassers.

Möge sich dieser Duft des Frieden ausdehnen, zur Straße hin, hin in mein Viertel und von dort zu den Menschen und diese mögen im Frieden weiter wandeln, überall hin, durch die ganze Stadt und darüber hinaus.

Kleine Kostbarkeiten möchte ich mit Dir teilen. Gib auch Du sie weiter. Sie sind überall zu finden.

Verweile mit mir in der Stille.